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Feedback von Gerhard zum Segeltörn 2008

Hallo Segel-Diesel-Freaks,


.... wenn bei Capri die rote Sonne im Meer versinkt - "tschschschschschsch" (gesungen kommt dieser erlösende Zischlaut deutlich besser, als in Buchstaben)
Habt Ihr's auch noch im Ohr?

So wie auch das Glucksen des Wassers, das Brummen des Motors, das Rasseln der Ankerkette, das Rauschen der Wellen, die Kommandos von Mike, das Surren der Segel, das Knarren der Leinen, die Witzerln - no end, das Pinkelgepritschel auf Achtern, das Nagen der Ratte, das Rülpsen nach bordkulinarischen highlights, die Flüche wenn's nicht nach Wunsch lief, das Schnarchen von den "Nachbarbooten", auch manche andere Körpergeräusche, entspannendes Konoba-Geschmatze und -Geschlürfe, und, und, und ...............

Ich hoffe, ich höre das alles noch ganz lange. Ja, in Summe eine feine Zeit, die wir einander in gewisser Weise gegenseitig geschenkt haben. Damit meine ich nicht nur die selbstverständliche Bereitschaft jedes einzelnen, mal einen job zu tun, der nicht unbedingt zu den täglichen Gewohnheiten zählt, sondern auch den gemeinsamen Genuss von Situationen und Bildern, die unser Alltag einfach nicht drauf hat. Euch allen vielen Dank dafür - des war echt leiwaund.
Vor allem auch an Mike und Edi mein Kompliment für die zu jeder Zeit herrschende Übersicht, Konzentration und Gelassenheit; ja - Professionalität.
Vielen Dank auch den "Riedl's", den Franz für das Umschaufeln unserer Kohle und den Philipp für die Sklavenarbeit.
Die Punkte zur konstruktiven Kritik wurden schon genannt, ich kann mich da nur anschließen:
- kürzere Anreise - für mich hätte es auch die Kvarner Bucht gebracht. Es ist mir aber klar, dass Ihr dieses Gebiet schon abgesegelt habt ....
- aufmerksame Leser haben es schon in der Begrüßungsformel erkannt, ich hab mir bei einem "Segeltörn" einfach mehr als nur rund 17% der Strecke unter Segel vorgestellt.
Logo - wenn er nicht bläst ... Nur wenn doch, würde ich das geplante Ziel unterordnen und zu Gunsten der Seglerei, zumindest in den ersten Tagen, ein improvisiertes "Ersatzziel" ansteuern.
- Landausflüge und Kultur (welcher Art auch immer) liebe ich zwar sehr, aber bei dieser Art des Reisens und dazu noch in nur 1 Woche werden schwierig, oder einfach nur spontan und zufällig machbar sein. Schließlich weiß man nie so genau, wie weit einem der Wind bringt.
Ich freue mich schon auf den Filmabend + entsprechenden Kommentaren von Euch.

LG - Gerhard

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